Presse-Archiv

17. November 2023

Beim Sozialamt gibt’s Hilfe

Viele Rentner geraten wegen hoher Heizkostennachzahlungen in Panik

„Sehen Sie mal, was soll ich denn bloß machen?“ Nervös sitzt Erna G. (Name geändert) vor Schuldnerberaterin Petra Müller von der Christophorus-Gesellschaft. Der Rentnerin war drei Tage zuvor eine saftige Heizkostennachzahlung ins Haus geflattert. 1.000 Euro will ihr Energieversorger von ihr haben. Doch Erna G. kommt mit ihrer Rente gerade so über die Runden. „Das heißt, dass Sie nun für den einen Monat der Nachzahlung hilfebedürftig sind“, sagt Petra Müller und verweist die 75-Jährige darauf, dass ihr Sozialhilfe zusteht.

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10. November 2023

Viele Wünsche und wenig Geld

Navina De vermittelt Teenagern im Jugendarrest finanzielle Alltagskompetenz

Auf den ersten Blick scheint Paul nicht schlecht zu verdienen. 1.400 Euro bekommt der ausgebildete Schreiner monatlich netto raus. Das ist mehr, als die Jungs, die sich gerade mit Paul beschäftigen, zur Verfügung haben. Doch zieht man alles ab, was Paul braucht, allen voran die Kosten für die Wohnung, bleibt gar nicht mehr viel übrig: 400 Euro. „Die jungen Leute sind immer ganz erstaunt, dass es so wenig ist“, sagt Navina De.

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22. Dezember 2022

Sicherer Hafen Wärmestube

Schritt für Schritt arbeiten sich Michael und Hamina aus der Arbeitslosigkeit heraus

Sie wussten überhaupt nicht mehr, wohin die Dinge treiben würden. Sie hatten alles verloren. Arbeit. Die Wohnung. Alles Geld, dass sie gehabt hatten. Irgendwie schlugen sie sich in Berlin durch, erzählt Michael: „Wir zogen von einem Wohnheim für Obdachlose ins nächste.“ Bis die Entscheidung fiel: Weg! Michael erinnerte sich an Würzburg, wo er einst lebte. Mit seiner Freundin Hamina machte er sich auf den Weg. Im August kam die beiden an. Sie entdeckten die Wärmestube. Von da an wendete sich das Blatt.

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15. November 2022

Lichtblick in harten Krisenzeiten

Christophorus-Gesellschaft kann zwei neue soziale Projekte starten

Vielleicht ist ein spleeniger Einfall nicht einfach nur etwas, was völlig „schräg“ ist. Und was man am besten nicht weiter beachtet. Vielleicht deutet das, was so spleenig daherkommt, auf etwas Ernstes hin. Auf eine psychische Erkrankung. Die kommen immer häufiger vor. „Nicht zuletzt unter obdachlosen Menschen“, sagt Nadia Fiedler, Geschäftsführerin der Würzburger Christophorus-Gesellschaft. Ein neues Projekt des Fördervereins Wärmestube zusammen mit der Christophorus gGmbH unterstützt Obdachlose, die psychisch auffällig sind.

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