Christophorus-Gesellschaft
Wir geben eine zeitgemäße Antwort auf die sozialen Notlagen und seelischen Krisen der Menschen, die bei uns Hilfe suchen. In ökumenischer Verbundenheit sind wir für die Not leidenden Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt und dem Umkreis Würzburg präsent.
Die Gesellschaft übernimmt die Trägerschaft und Betriebsführung von Einrichtungen und Diensten für bedürftige und gefährdete Menschen – insbesondere Wohnungslose, Strafentlassene und Überschuldete – in der Stadt und Region Würzburg.
Unser Ziel ist die Hilfe für Not leidende Menschen.
Die Finanzierung erfolgt aus den Mitteln der Gesellschafter von Caritas und Diakonie, aus Spenden, Geldbußen, Zuwendungen und Pflegeentgelten sowie Zuschüssen der Stadt und des Landkreises Würzburg und Freistaates Bayern.
Presse 2026
16. Juli 2026
Da sein und aufmerksam anhören
Die freie Straffälligenhilfe macht auf den „Welt-Zuhör-Tag“ am 18. Juli aufmerksam
Im harten Business „Verkauf” besteht der, der gut reden kann. Der andere zu überreden vermag. Damit die etwas kaufen, was sie gar nicht brauchen. Stephan Hohnerleins Beruf ist das genaue Gegenteil. Er redet eher spärlich. Und hört viel zu. „Das ist ein Hauptanteil unserer Arbeit”, erzählt der Leiter der Zentralen Beratungsstelle für Strafentlassene (ZBS) der Würzburger Christophorus-Gesellschaft anlässlich des „Tags des Zuhörens” am 18. Juli. Durch seinen Beruf wiederum erlebt er, wie wichtig Zuhören ist.
17. Juni 2026
Eine große Stadtmusik
HAUSKONZERTE IN WÜRZBURG, SO 21.06. AB 17 UHR
Jetzt wird Musik gemacht!
Unter dem Motto »Eine große Stadtmusik« singt und klingt es einen Abend lang überall in Würzburgs Wohn- und Esszimmern, Küchen und Gärten, Vereinsheimen und Büros. Würzbürger:innen öffnen ihre Häuser und Wohnungen, Hinterhöfe und Geschäftsräume um mit kurzen Hauskonzerten Teil der großen Mozartfestfamilie zu werden.
03. Juni 2026
Plötzlich ist zu viel auf dem Konto
Aktionswoche Schuldnerberatung dreht sich vom 15. bis 19. Juni um Pfändungsschutz
Hanna T. ist sehr für eine gesunde Lebensweise. Für gesunde Kost. Für sich und ihre Kinder. Aber im Moment muss sie billigst einkaufen. Denn sie hat Schulden. Nur das, was sie auf dem Pfändungsschutzkonto hat, kann sie ausgeben. Dass sie ein sogenanntes P-Konto besitzt, ist schon mal gut, sagt Robert Morfeld von der Schuldnerberatungsstelle der Würzburger Christophorus-Gesellschaft. Allerdings läuft es damit nicht so richtig rund. Denn es klaffen auch 16 Jahre nach Einführung noch Regelungslücken.
18. Mai 2026
Mit einer Million Miesen im Knast
Schuldnerberater:innen der Christophorus-Gesellschaft unterstützen direkt in der JVA
Die Wohnung musste geräumt werden. Was viel gekostet hat. Miet- und Stromschulden waren aufgelaufen, ein Darlehen bei der Bank nicht mehr zu bedienen gewesen. Mehrere Mikrokredite läpperten sich. Überhaupt ziemlich viele Schulden. Dass einer der in Würzburg Inhaftierten 10.000 oder 50.000 Euro Schulden mit in den Knast bringt, ist eher die Regel als die Ausnahme. Navina De, Nadia Fiedler und Johannes Kopf von der Würzburger Christophorus-Gesellschaft helfen in diesem Fall.
15. April 2026
Wärmestube sucht Küchenfee
Durch neues Mobiliar soll das Essensangebot für arme Menschen ausgeweitet werden
Eine Küche mit allerlei elektrischen Geräten, einem Mixer etwa oder einem Zerkleinerer, mit Messern, die richtig gut schneiden, und Edelstahltöpfen: Davon kann Jan nur träumen. Jan hat keine Küche. Jan hat überhaupt keine Wohnung. „Ich lebe seit einem Jahr draußen”, erzählt der Würzburger Wärmestubenbesucher. Das ist nicht schön. Natürlich nicht. Aber immerhin gibt es die Wärmestube als Anlaufstelle. Hier hält sich Jan nicht nur oft auf. Hier frönt er auch einer Leidenschaft: Dem Kochen.
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